Lest mal wieder ein gutes Buch, das entspannt!
Hier ein paar Romane aus meinem Bücherregal, die ich empfehlen kann!


"Rositas Haut" von Esther Vilar
Eine pikante erotische Lektüre (190 Seiten)

Lästig, diese Mosquitos! Aber könnte man sich nicht vorstellen, dass eine Stechmücke eine Seele besitzt? Und sich verlieben kann? In die verführerisch schöne Rosita zum Beispiel?
"Feuerschrift" von Malcolm Bosse
Roman um geheimnisvolle Schriftrollen (384 Seiten)

Was wäre, wenn Jesus ein völlig anderer gewesen wäre? Die Apostel eine verschworene Gemeinschaft von Aufrührern im Kampf gegen die Römer? Das Neue Testament ein Machwerk? Eine faszinierende Mischung von Geschichte und Abenteuer, die Jagd nach dem Königspapyrus, der enthüllt, was verborgen bleiben muss.
"Die Grastänzer" von Susan Power
Einblick in ein Indianerreservat (319 Seiten)

Ein geheimnisvoller Zauber umgibt die Liebe des Siouxpaares Red Dress und Ghost Horse. Seit ihrem Tod vor vielen Jahren versuchen ihre Geister verzweifelt, wieder zueinander zu finden. Keiner ihrer Nachfahren kann sich der magischen Gewalt dieser Liebe entziehen. Hartnäckig werden sie vom Schicksal ihrer Ahnen verfolgt und auf rätselhafte Weise immer wieder zusammen geführt.
"Die Vergebung" von Tim Griggs
Erschütternder Roman über Liebe, Verlust und Vergebung (446 Seiten)

Matt Silver, weltberühmter Rockstar, steckt in einer tiefen Lebenskrise. Er hat die Welt der Groupies, Drogen und Fans satt und bricht zur Überraschung aller die große Weihnachtstournee nach einem Konzert in Paris ab. Endlich will er hundertmal gebrochene Versprechen seiner Frau Lauren und seinen Zwillingstöchtern gegenüber wieder gutmachen. Doch Lauren sitzt auf gepackten Koffern. Als Matt in seiner Verzweiflung mit seinen beiden Töchtern davonfährt, weiß er noch nicht, dass er etwas tut, was nie wieder gutzumachen ist.
"Solange du da bist" von Marc Levy
Liebesroman, der zum Nachdenken anregt (276 Seiten)

Eigentlich freut sich Arthur, ein erfolgreicher Architekt, auf einen geruhsamen Abend in seinem neuen Appartement. Doch er ist nicht allein: Plötzlich sieht er eine junge attraktive Frau vor sich. Die Geschichte der schönen Unbekannten ist beinahe unglaublich: Sie ist ein Phantom. Niemand außer Arthur kann sie sehen. Seit einem Autounfall liegt ihr Körper im Koma, während ihr Geist zwischen Sein und Tod schwebt.
"Die Brücken am Fluss" von Robert James Waller
Romantische Liebesgeschichte, noch besser als der Film (219 Seiten)

Der 52-jährige Robert Kincaid fährt im Auftrag der Zeitschrift National Geographic nach Madison County in Iowa, um alte Brücken zu fotografieren. Auf dem Weg dorthin begegnet er der Farmersfrau Francesca Johnson. Obwohl sie seit Jahren verheiratet ist und Kinder hat, fühlt sie sich sofort von dem herben Charme Roberts angezogen. Herrlich romantisch!
"Imhotep" von Pierre Montlaur
Der Arzt der Pharaonen (365 Seiten)

Ägypten, 2600 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Die Zeit der Sphinx und der Pharaonen. Und die Zeit des legendären Arztes und Baumeisters Imhotep. Abenteuerlich und spannend, das Leben dieses aussergewöhnlichen Menschen.
"Die Erben des Medicus" von Noah Gordon
Teil 3 der Medicus-Trilologie (439 Seiten)

Eine zerbröckelnde Ehe und die Fragwürdigkeit einer Karriere im Getriebe einer Großklinik sorgen für eine große Wende in Dr. Roberta Coles Leben. Sie beschließt, der Apparatemedizin und dem politischen Hickhack am Hospital in Boston den Rücken zu kehren und als Landärztin den menschlichen Kontakt zu den Patienten zu suchen. Das bedeutet Verzicht auf Privilegien, Komfort und Sicherheit, bedeutet aber auch Zugang zu Natur, den einfachen Menschen und ihren Sorgen.
"Der Schamane" von Noah Gordon
Teil 2 der Medicus-Trilologie (714 Seiten)

Rob J. Cole, der in Schottland als erfolgreicher Arzt lebt, muß die Heimat verlassen und versucht, sich in der Neuen Welt eine Existenz aufzubauen. Er erlebt Indianerhaß, Sklavenausbeutung, den Krieg zwischen Nord- und Südstaaten. Entscheidend wird für ihn die Begegnung mit der Medizinfrau eines Indianerstammes. Durch sie lernt er die heilenden Kräfte der Natur kennen.
"Ich träumte von Afrika" von Kuki Gallmann
Ein wunderschöner Roman über Afrika (332 Seiten)

Seit ihrer Kindheit träumt Kuki G. von Afrika. Schließlich erlebt sie, wie ihr Traum wahr wird: Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn wandert sie nach Kenia aus. Aber nicht alle Träume werden zu einem traumhaften Leben. Hinter der atemberaubenden Schönheit Afrikas stecken Abenteuer, Schmerzen und ein harter Alltag. Doch Liebe, Leidenschaft und Begeisterung lassen Kuki eine Reihe grausamer Begebenheiten meistern...
"Die Kinder von Eden" von Ken Follett
Aussergewöhnlicher Thriller (526 Seiten)

Ein kleines Tal in Kalifornien. Hier lebt seit den sechziger Jahren eine Hippie-Kommune. Nun aber soll ihr Dorf einem Stausee weichen. In ihrer Not fassen die Kinder von Eden einen wahnwitzigen Plan: Wenn man sie nicht in Frieden leben lässt, wollen sie ein Erdbeben mit katastrophalen Folgen auslösen. Niemand glaubt ihnen. Ein folgenschwerer Fehler!
"Girlfriend in a Coma" von Douglas Coupland
Ein Endzeitroman über die kalte Welt der Computer-Generation. (352 Seiten)

Die sechzehnjährige Karen fällt 1979 in ein geheimnisvolles Koma, nachdem sie zum erstenmal Sex hatte. Ihre Freunde machen in den nächsten Jahrzehnten ohne sie Karriere: Sie steigen in den Mittelstand auf und halten sich mit Drogen aufrecht, um nicht zu fallen. Als Karen 18 Jahre später wieder aufwacht, sieht sie eine Welt der Hektik ohne Ziel, TV und Sinnlosigkeit allerorten. Karens Visionen werden Wirklichkeit: Die Menschheit stirbt, und nur sie und ihre Freunde überleben. Aber die Freunde haben die Wahl: zurück in die Vergangenheit zu gehen und die Weichen anders zu stellen für eine bessere Welt.
"Der Klang von fallendem Schnee" von Bonnie Poitras Tucker
Leben ohne zu Hören (317 Seiten)

Dies ist die Autobiographie der gehörlos geborenen Bonnie Poitras Tucker. Äußerst spannend
und gerade für hörende sehr beeindruckend beschreibt die Amerikanerin ihr Leben als Gehörlose in Amerika. Von den Problemen in der Kindheit bis hin zu den Schwierigkeiten als praktizierende Richterin und Dozentin. Und oft sind es die kleinen Alltäglichkeiten, die dieses Buch so beeindruckend machen.
"Nell" von Mary Ann Evans
Wie meist, ist das Buch besser als der gleichnamige Film (254 Seiten)

In einer einsamen Waldhütte macht der Arzt Jerry Lovell eine sensationalle Entdeckung: Nell, ein schönes junges Mädchen, das - isoliert und fernab aller Zivilisation aufgewachsen - die Wildheit eines ungezähmten Tieres und die Zartheit eines Elfenwesens in sich vereint.... Ein fantastisches Buch! Unbedingt lesen!
"Lauf, Jane, Lauf!" von Joy Fielding
Psychothriller (447 Seiten)

So beginnt der Alptraum einer Frau, die sich plötzlich blutbefleckt, die Taschen voller Geld, ohne Erinnerungsvermögen auf den Straßen Bostons wiederfindet. Wer ist dieser Mann, den man ihr als ihren Ehemann vorstellt und der sie so aufopfernd umsorgt? Was sind das für Medikamente, die ihr angeblich helfen sollen? Und warum fühlt sie sich plötzlich als Gefangene im eigenen Haus? Oder sind das alles Hirngespinste einer Geisteskranken?
"Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke
Tolles Buch über Afrika (573 Seiten)

Die junge Henrietta wird von ihren Eltern nach Südafrika zu ihren Verwandten geschickt. Sie liebt dieses Land, versteht jedoch nicht die Grenzen der Apartheid. Als sie den Schotten Ian kennenlernt, scheint ihr Glück vollkommen. Mit ihm will sie sich endgültig ein eigenes Leben in diesem Land aufbauen. Doch schon bald geraten die beiden mit dem System der Rassentrennung in Konflikt und Henrietta muß aus ihrem geliebten Afrika fliehen.
"Ins dunkle Herz Afrikas" von Stefanie Gercke
Fantastischer 2. Teil von "Ich kehre zurück nach Afrika" (601 Seiten)

Henrietta und ihre Familie sind aus dem von Unruhen geschüttelten Südafrika geflohen. Doch die Sehnsucht wiegt schwerer als alles Sicherheitsdenken. Und Henrietta kehrt zurück, aber 1989 ist es dafür noch zu früh. Sie wird entführt und muss nach ihrer Rettung umgehend das Land verlassen. Erst nachdem Nelson Mandela 1994 Präsident geworden ist, steht Henrietta und ihrer Familie der Weg zurück in ihre afrikanische Heimat offen.
"Die Klinik" von Noah Gordon
(479 Seiten)

Adam Silverstone, der vielversprechende Operateur und Wissenschaftler - Rafael Meomartino, kubanischer Aristokrat und ehemaliger Playboy - Spurgeon Robinson, ein leidenschaftlicher Musiker - sie sind grundverschieden und doch verbindet sie eines: Als hervorragende junge Ärzte praktizieren sie unter der unerbittlichen Aufsicht von Dr. Longwood. Siege und Niederlagen, Glück und Leid erfahren sie in ihrem Leben als Ärzte, in dem sie sich zahlreichen Herausforderungen stellen müssen.
"Der Rabbi" von Noah Gordon
(541 Seiten), tolles Buch, ein Noah-Gordon eben!

Amerika Ende der zwanziger Jahre, ein Land, zerrissen zwischen Armut und Überfluß. Michael Kind, ausersehen, eine große Karriere zu machen, kann sich nicht einfügen in die Welt der Reichen. Die zufällige Begegnung mit einem Rabbi verändert sein Leben. Als Prediger zieht er zu demütigen und stolzen, gläubigen und ungläubigen, bescheidenen und prunksüchtigen Menschen. Und er lernt Leslie kennen, eine Konvertitin, die zur großen Liebe seines Lebens wird.
"Die Prophetin von Luxor" von Suzanne Frank
(572 Seiten), ausserordentlich interessante Geschichte

Als Chloe Kingsley bei einem Urlaub in Ägypten den sagenumwobenen Tempel von Kamak besichtigt, geschieht es: Sie wird in das Jahr 1452 vor Christus zurückversetzt. Und erwacht am Hofe der Pharaonin Hatschepsut, gekleidet in das Gewand einer Priesterin, bedeckt mit dem Blut eines Fremden. Verzweifelt kann Chloe, die neue Prophetin, in dieser fremden Welt nur auf die Hilfe von Cheftu, dem Arzt, hoffen.
"Traumfänger" von Marlo Morgan
(251 Seiten)

Drei Monate verbrachte die amerikanische Ärztin Marlo Morgan in der australischen Wildnis und begleitete einen kleinen Nomadenstamm auf seiner abenteuerlichen Wanderung. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die mit den Aborigines wanderte und so die wundervollen Geheimnisse und die Weisheiten eines sehr alten Stammes erfuhr. Es geht dabei um Dinge, die wir alle in unserer modernen Gesellschaft lernen müssen: wieder eine Beziehung zur Natur herzustellen, zu vertrauen und an unser inneres Wissen und unsere eigenen Ziele zu glauben.
"Ein Mensch namens Jesus" von Gerald Messadié
(751 Seiten)

G. Messadié erzählt den Lebensweg Jesu so aufregend, daß nicht nur theologisch und historisch Interessierte, sondern jeder anspruchsvolle Romanleser nicht mehr aufhören kann zu lesen. Jesus Christus wird als Mensch dargestellt. Genial. Im Gegensatz zu den meisten Darstellungen vom Lebens- und Leidensweg Jesu hat Messadie aus der Geschichte um den Messias einen packenden Roman geformt.
"Mondscheintarif" von Ildikó von Kürthy
(141 Seiten)

Cora Hübsch ist 33 und Single. Alt genug um zu wissen, dass man einen Mann niemals nach dem ersten Sex anrufen darf. Also muss sie warten. Vor allem, wenn er sagt, er rufe sie Samstagabend an. Ab wann beginnt der Abend? Cora leidet, telefoniert hin und wieder mit ihrer Freundin Johanna - nur ganz kurz, damit die Leitung nicht besetzt ist - und wartet weiter. Herrlich ironisch, total amüsant!
"Das Schweigen des Glücks" von Nicholas Sparks
(399 Seiten)

Die alleinerziehende Denise liebt ihren fünfjährigen behinderten Sohn Kyle über alles! Für andere Menschen scheint in ihrer Welt kein Platz zu sein. Das ändert sich, als Kyle nach einem Autounfall in einer dramatischen Aktion von Feuerwehrmann Taylor gerettet wird. Taylor gewinnt das Herz des kleinen Jungen und bald auch das von Denise..... Eine Geschichte für Romantiker! Sehr schön zu lesen!
"Früh am Morgen beginnt die Nacht" von Wally Lamb
(891 Seiten)

Die Geschichte wird trotz der vielen Seiten nie langweilig.
Ein Roman um zwei ungleiche Zwillingsbrüder: Während Thomas, an Schizophrenie erkrankt, von Anstalt zu Anstalt gereicht wird, droht über die Sorge um ihn auch das Leben seines Bruders Dominick in die Brüche zu gehen. Dominick tut alles, um Thomas vor der endgültigen Einweisung in die Psychiatrie zu bewahren und zugleich die Kontrolle über sein eigenes Schicksal zurückzugewinnen. Beinahe vergeblich... bis ihm das Tagebuch seines Großvaters in die Hände fällt, das ihm letztlich den Weg weist.
"Ein Haus in Irland" von Maeve Binchy
(669 Seiten)

Ria Lynch und Marilyn Vine sind sich niemals im Leben begegnet, und doch sind ihre beiden Schicksale untrennbar miteinander verbunden: Einen Sommer lang tauschen sie ihre Häuser.
Ich war angenehm überrascht, wie packend und spannend hier über zwei Schicksale total verschiedener Menschen berichtet wird.
"Der lange Regen" von Peter Gadol
(317 Seiten)

Als der Rechtsanwalt Jason Dark in eine Krise gerät, zieht er sich auf die verlassenen Weingüter seines Vaters zurück. Mit wahrer Besessenheit stürzt sich Jason in den Weinbau, und in mühseliger Arbeit gelingt es ihm, die Rebstöcke zu neuer Blüte zu erwecken. Damit scheint sich auch sein Lebensglück zu wenden: Seine Frau und sein Sohn sind nun häufige Gäste auf dem Gut, und allmählich wächst die Familie wieder zusammen. Doch dann geschieht eines Nachts in den Bergen ein tragischer Unfall...
"Wo bist du" von Marc Levy
(266 Seiten)

Philip und Susan verbindet eine Sandkasten-Liebe und eigentlich hat sich zumindest Philip erhofft, dass er nach dem Studium mit Susan zusammenzieht, sie beide irgendwann heiraten und vielleicht Kinder haben werden. Der Traum vom Glück zerplatzt, als Susan beschließt für zwei Jahre nach Honduras zu ziehen, um dort ein humanitäres Projekt des Peace Corps zu unterstützen. Susan will sich nicht einengen lassen, auch wenn sie Philip liebt.
"Nells geheimer Garten" von Kitty Ray
(413 Seiten)

Die Literaturdozentin Ellis hat vor Jahren von ihrer Tante Nell ein abgelegenes Cottage geerbt. Nachdem ihre Beziehung mit einem ihrer Studenten in die Brüche geht, sucht Ellis einen Zufluchtsort und läßt sich in dem frisch renovierten Häuschen nieder. Dort möchte sie an einem wissenschaftlichen Projekt arbeiten und ihr Kind zur Welt bringen. Kaum angekommen, findet sie das Tagebuch ihrer Großtante Nell, an die sie nur ganz verschwommene Erinnerungen aus ihrer Kindheit zurück behalten hat. Nells Tagebuch beginnt am Neujahrstag 1941. Nell verbringt die Feiertage bei ihrer Schwester Violet und deren Mann Laurence, in dem Nell heimlich verliebt ist. Laurence erwiedert ihre Gefühle. Beide sind hin und her gerissen zwischen ihrer Liebe und den Schuldgefühlen Violet gegenüber und versuchen, sich nichts anmerken zu lassen. Die Situation wird allerdings schwierig, als sich herausstellt, dass sowohl Violet als auch Nell von Laurence ein Kind erwarten.
"Heimkehr nach Cayro" von Dorothy Allison
(414 Seiten)

Eine Frau haut ab. Delia, so heißt die Heldin, lässt ihren gerade verstorbenen Ex-Gatten hinter sich, den Suff, die kläglichen Reste ihrer Rockstar-Karriere und den unerträglich blauen Himmel von Venice Beach. Aber sie bricht nicht in die Zukunft auf. Sie will in die Vergangenheit, in jene Heimat, der sie vor mehr als zehn Jahren entflohen war: einem ärmlichen, erbärmlichen Flecken namens Cayro in Georgia. Denn dort musste Delia damals zwei Babys im Stich lassen, ein Trauma, das sie im Alkohol ersäufen wollte ­ vergeblich.
"Das Aquarium" von Thommie Bayer
(335 Seiten)

Es geht um Liebe zweier Menschen, die ein Schicksal hinter sich haben und ein gemeinsames teilen werden. Nach einer kurzen, dramatischen - tödlich endenden - Liebesgeschichte, verkriecht sich Barry in seine Wohnung. Er geht kaum noch vor die Tür. Da zieht gegenüber, im obersten Stock, eine junge Frau ein, June. Sie sitzt im Rollstuhl und schreibt tagelang an ihrem Computer. Barry beobachtet sie. Er fühlt sich auf einmal nicht mehr so allein - mit diesem Blick in das "Aquarium" von gegenüber. Verstohlen nimmt er an Junes Leben teil. Eines Tages, winkt ihm der "Fisch", winkt ihm zurück!
"Das Lächeln der Sterne" von Nicholas Sparks
(235 Seiten)

Seit dem Tod ihres Mannes hat Amanda jeden Lebenswillen verloren und kann auch ihre beiden kleinen Söhne nicht mehr versorgen. Ihre Mutter Adrienne will ihr Mut machen und beschließt, ihr ein Stück ihrer eigenen Vergangenheit anzuvertrauen, ein Geheimnis, das sie bis jetzt in ihrem Herzen verschlossen gehalten hatte.
Ein sehr gefühlvolles Buch, etwas schnulzig, aber sehr schön!
"Illuminati" von Dan Brown
(701 Seiten)

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet...
Interessante und spannende Geschichte, man hätte daraus aber etwas mehr machen können. Das Buch ist teilweise etwas kitschig und unglaubwürdig.
"Wie ein einziger Tag" von Nicholas Sparks
(223 Seiten)

Nach 14 Jahren der Trennung trifft Noah seine Jugendliebe Allie wieder, und beide erkennen, daß ihre Liebe nichts von der früheren Kraft eingebüßt hat. Jedoch trennt sie noch immer die alte gesellschaftliche Kluft, denn Allie stammt aus einer angesehenen Familie und Noah aus armen Verhältnissen. Außerdem ist Allie inzwischen mit Lon, einem erfolgreichen Anwalt, verlobt. Sie steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie der Stimme der Vernunft oder der ihres Herzens folgen?
Das war bisher das beste von Sparks, sehr ergreifend!
"Der Schwarm" von Frank Schätzing
(997 Seiten)

Das Meer schlägt zurück - in Frank Schätzings meisterhaftem Thriller erwächst der Menschheit eine unvorstellbare Bedrohung aus den Ozeanen. Frank Schätzing inszeniert die weltweite Auflehnung der Natur gegen den Menschen.
Faszinierender Roman! Spannend und informativ!
"Der Chronist der Winde" von Henning Mankell
(265 Seiten)

Ein Roman über das Leben der Straßenkinder in Afrika Ein Buch der Emotionen, das uns daran erinnert, wozu Menschen - im Guten wie im Bösen - fähig sind. Nelio, ein zehnjähriges Straßenkind, erzählt sein Leben. Er liegt mit einer Schusswunde auf dem Dach eines Hauses in Afrika.........
Eine packende Geschichte, sehr traurig!
"Zwischen Himmel und Liebe" von Cecelia Ahern
(395 Seiten)

Elizabeth hat ihr Leben fest im Griff. Sie kümmert sich um ihr Designbüro, ihren mürrischen Vater, die unzuverlässige Schwester und ihren sechsjährigen Neffen Luke. Doch niemanden lässt sie wirklich an sich heran - zu schmerzhaft war die Vergangenheit. Aber dann taucht Ivan auf. Niemand kann ihn sehen. Nur diejenigen, die ihn wirklich brauchen, so wie der einsame kleine Luke. Als Ivan plötzlich eine Verbindung zu Elizabeth spürt, ist er verwirrt .....
Ganz amüsanter Roman, kann sehr hilfreich und lehrreich sein,
zeitweise ist er aber etwas langatmig.
"Das Eiskind" von Elizabeth McGregor
(476 Seiten)

Jo Harper schreibt eine Reportage über den berühmten Archäologen Douglas Marshall.
zu schreiben. Je mehr sie sich mit Douglas' Leben und seiner Forschung nach dem Verbleib der mythenumwobenen Franklin-Expedition in die Arktis befasst, umso faszinierter ist sie von dem charismatischen Wissenschaftler. Sie verlieben sich, und Jo wird schwanger...
Doch das Schicksal meint es nicht sehr gut mit ihnen....
Ein spannender und bewegender Roman, der Geschichte und Schicksalsdrama kombiniert.
"Dschungelkind" von Sabine Kuegler
(345 Seiten)

Was uns unvorstellbar erscheint - Sabine Kuegler hat es erlebt:
Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit
mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte.
Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss -
und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens.
Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.
Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen.
Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss - zurück in eine Welt,
die für viele nicht mehr existiert.
Eine sehr interessante Geschichte, empfehlenswert!
"Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling
(320 Seiten)

Es ist ein sonniger Morgen im Juni, als Hape Kerkeling endgültig seinen "inneren Schweinehund" überwindet und eine rund 600 Kilometer lange Wanderung auf dem Jakobsweg beginnt. Sechs Wochen war er zum Grab des heiligen Jakob in Santiago de Compostela unterwegs. Er beschreibt seine Reise mit Witz, Charme und dem Blick für das Besondere. Er erzählt von Zweifel und Erschöpfung, von Hilfsbereitschaft und Freundschaft - und von dem Gefühl der Nähe zu Gott.
Dieses Buch ist einfach super, hab es sehr sehr gern gelesen......
"Niemands Tochter" von Gunter Haug
(460 Seiten)

Als Stiefkind wächst sie auf einem Bauernhof auf. Sie erlebt zwei Kriege und bringt neun Kinder zur Welt: Maria Staudacher geboren 1903 als Tochter einer Magd, die sie nicht großziehen darf, und eines Jungbauern, dessen Vater die Heirat verbietet. Gunter Haug rekonsturiert das Schicksal seiner Großmutter – das mutige Leben einer einfachen Frau hinter den Fassaden romantisch verklärter fränkischer Städtchen.Demnächst....
Die Geschichte war sehr interessant, sehr gut zu lesen.
"Sarahs Schlüssel" von Tatiana de Rosnay
(348 Seiten)

Die zehnjährige Sarah wird im Sommer 1942 zusammen mit ihren Eltern von der französischen Polizei deportiert. Nach Tagen der Angst gelingt ihr die Flucht. Sie ist getrieben von dem Wunsch, ihren kleinen Bruder zu retten, den sie zu Hause in einem Wandschrank versteckt hat - Julia, eine amerikanische Journalistin, die mit ihrem französischen Mann in Paris lebt, entdeckt, dass die Familie ihres Mannes jahrzehntelang in einer Wohnung gelebt hat, die vor 1942 Juden gehörte. Schockiert begibt sie sich auf die Suche nach der jüdischen Familie - ohne zu ahnen, dass dies ihr Leben radikal verändern wird.
Sehr gutes Buch, hat mir sehr gut gefallen, guter Schreibstil.
"Die Farbe von Safran" von Yasmin Crowther
(299 Seiten)

Ein kleiner Junge, der sich das Leben nehmen will. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind verliert. Ihre Mutter, die nach vierzig Jahren in den Iran zurückkehrt, um endlich nach ihren Wurzeln zu suchen und nach ihrer verbotenen Liebe. Ein großer Roman über die Unmöglichkeit, in zwei Welten zu leben.
Eine Frau zwischen zwei Kulturen, sehr einfühlsam erzählt!
"Der Fluch der Maorifrau" von Laura Walden
(560 Seiten)

Kurz vor ihrer Hochzeit reist die junge Hamburgerin Sophie nach Neuseeland, wo ihre Mutter Emma den Tod fand. Zu ihrer Überraschung erfährt sie, dass Emma Neuseeländerin war und ihr dort ein Haus und ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat. Sophie ist verstört Warum hat Emma all das nie erwähnt? Nur Emmas Tagebuch kann das Geheimnis lüften, in dem sie die Geschichte ihrer Familie offenbart. Fasziniert vom Schicksal ihrer Vorfahren, taucht Sophie ein in eine exotische Welt voller Gefahren, und sie begreift, dass ihre Mutter sie schützen wollte - vor einem Unheil bringenden Fluch.
Lesenswert!
"Im Land der weißen Wolke" von Sarah Lark
(816 Seiten)

London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.
Ganz tolles Buch! Man wird fast zum Neuseeland-Fan!
"Das Lied der Maori" von Sarah Lark
(800 Seiten)

Neuseeland, 1893: William Martyn ist gebildeter und kultivierter als die übliche Klientel, die es auf der Suche nach Gold nach Queenstown verschlägt. Kein Wunder, denn Will ist der Sohn irischer Landadeliger. Die temperamentvolle Elaine verliebt sich in ihn, und er scheint nicht abgeneigt, doch dann kommt Kura-Maro-Tini zu Besuch, Elaines Cousine und Halb-Maori, deren exotischer Schönheit und Freizügigkeit William sofort erliegt.
Der zweite Teil der farbenprächtigen Neuseeland-Saga.
"Der Ruf der Kiwis" von Sarah Lark
(829 Seiten)

Neuseeland, Canterbury Plains 1908: Gloria wächst auf Kiward Station auf. Ihre glückliche Kindheit endet jäh, als sie mit ihrer Großkusine Lilian in ein englisches Internat geschickt wird. Während Lilian sich dem Leben in der alten Welt anpasst, beginnt Gloria ihre Eltern dafür zu hassen, dass sie ihr ein neues Leben aufgezwängt haben. Um jeden Preis will sie nach Neuseeland zurück. Sie schmiedet einen verwegenen Plan, der sie in höchste Gefahr bringt ... Das Schicksal nimmt seinen Lauf und einmal mehr zeigt sich, wie tiefe Gefühle die Menschen verzweifeln lassen können oder sie stark machen. Spannend und mitreißend schildert Sarah Lark die Geschichte einer neuseeländischen Familie. Der dritte, in sich abgeschlossene Band der Bestsellertrilogie.

Auch der dritte Teil absolut lesenswert!
"Die Wüstenblume" von Waris Dirie
(356 Seiten)

Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt - ein Traum. Und ein Alptraum zugleich. Denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten. Mit 18 wird Waris Dirie als Model entdeckt. Sie posiert für Levi's, Revlon und l'Oreal, läuft auf Modenschauen in Paris, Mailand und London. Lange kann sie mit niemandem darüber sprechen, was ihr in jungen Jahren geschehen war. In ihrem aufsehenerregenden Buch Wüstenblume bricht sie erstmals ihr jahrelanges Schweigen und erzählt ihre Geschichte.

Muss man gelesen haben!
"Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud" von Jean P. Sasson
(288 Seiten)

Eine Frau erzählt ihr Leben: "In einem Land, in dem noch immer Könige herrschen, bin ich eine Prinzessin." Aber was wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht klingt, ist in Wirklichkeit ein Alptraum. Denn die Erzählerin stammt aus dem saudi-arabischen Königshaus, und in diesem Wüstenstaat zählen Frauen nicht viel, auch wenn sie Prinzessinnen sind. Ihnen wird von klein auf eingetrichtert, daß sie sich ihren Vätern und Brüdern bedinungslos unterzuordnen haben.

Sehr gutes Buch!
"Drachenläufer" von Khaled Hosseini
(385 Seiten)

Im Jahr 1975 ist Amir zwölf Jahre alt. Um seinem Vater seine Stärke zu beweisen, will er unbedingt bei einem Wettbewerb im Drachensteigen gewinnen. Dazu braucht er Hassans Hilfe. Hassan ist sein bester Freund. Obwohl sein Vater der Diener von Amirs Vater ist, hat die innige Freundschaft der Jungen allen Herausforderungen standgehalten. Bis zum Ende dieses erfolgreichen Wettkampfes, als Amir sie auf schreckliche Weise verrät. Die dramatische Geschichte einer Freundschaft, eine Geschichte von Liebe und Verrat, Trennung und Wiedergutmachung vor dem Hintergrund der jüngsten Vergangenheit Afghanistans.

Eine traumhafte Geschichte! Unbedingt lesen!
"Tausend strahlende Sonnen" von Khaled Hosseini
(384 Seiten)

Mariam ist 15 Jahre alt, als sie aus der Provinz nach Kabul geschickt und mit dem dreißig Jahre älteren Schuhmacher Raschid verheiratet wird. Jahre später kommt die Familie der Nachbarstochter Laila bei einem Bombenangriff ums Leben. Laila bleibt keine Wahl: Sie wird Raschids Zweitfrau.

Sehr gute Geschichte!
"Das Gold der Maori" von Sarah Lark
(752 Seiten)

Kathleen und Michael wollen Irland verlassen. Das heimlich verlobte Paar schmiedet Pläne von einem besseren Leben in der neuen Welt. Aber all ihre Träume finden ein jähes Ende: Michael wird als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt. Die schwangere Kathleen muss gegen ihren Willen einen Viehhändler heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern ... Michael gelingt schließlich mit Hilfe der einfallsreichen Lizzie die Flucht aus der Strafkolonie, und das Schicksal verschlägt die beiden ebenfalls nach Neuseeland. Seine große Liebe Kathleen kann er allerdings nicht vergessen ...

Sehr gut zu lesen!
"Eleni" von Nicholas Gage
(511 Seiten)

In diesem Roman beschreibt der amerikanische Autor Nicolas Gage das Leben und tragische Schicksal seiner Mutter Eleni Gatzougiannis in dem kleinen Dorf Lia im Epirus (Nord-Griechenland). In den Wirren der elenden Jahre des griechischen Buergerkriegs nach dem Zweiten Weltkrieg geriet auch Eleni Gatzougiannis wie so viele andere zwischen die Fronten der rivalisierenden Befreiungsbewegungen.

Ein gutes und interessantes Buch, sehr ergreifend!
"Elenis Kinder" von Nicholas Gage
(383 Seiten)

In seinem Buch 'Eleni' hat Nicholas Gage über seine Mutter geschrieben, die im griechischen Bürgerkrieg erschossen wurde, weil sie sich weigerte, das Versteck ihrer Kinder zu verraten. 1949 kam der neunjährige Nicholas dann mit seinen Schwestern nach Amerika, wo sich auch der Vater aufhielt, der seiner Familie während der Kriegswirren nicht hatte helfen können. Wie sich die Familie in Amerika durchgeschlagen und er es dort schließlich zum Starreporter der 'New York Times' gebracht hat, erzählt Nicholas Gage nun in 'Elenis Kinder'.

...gut, aber nicht so gut wie Teil 1!
"Eine Zierde in ihrem Hause" von Asta Scheib
(496 Seiten)

Ottilie von Faber ist sechzehn Jahre alt, als sie 1893 zur Alleinerbin der Bleistiftfabrik A.W. Faber wird. Sie ist sehr jung, sehr schön, sehr reich. Unter den Bewerbern um ihre Hand ist Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, ebenso liebenswürdig wie ehrgeizig. Das attraktive Paar steht bald im Mittelpunkt glanzvoller Gesellschaften, die von der Lebensgier und der Weltuntergangsstimmung des Fin de siècle geprägt sind. Asta Scheibs Romanbiographie erzählt die Geschichte einer berühmten Dynastie und einer ungewöhnlichen Frau, die gegen alle gesellschaftlichen Zwänge schließlich die Freiheit gewinnt, ihr eigenes Leben zu leben.

War interessant zu lesen, vor allem wenn man aus der Gegend um Nürnberg stammt.
"Der Joker" von Markus Zusak
(448 Seiten)

In Eds Briefkasten liegt – eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative – doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft. - Eine Geschichte über Zivilcourage!

Ein Jugendbuch (Deutscher Jugendliteraturpreis 2007), aber durchaus auch für Erwachsene.
Hat mir total gut gefallen.

Weitere folgen in Kürze.....